Andys Bruder John erreichte uns am Sonntag. Den folgenden Dienstag ein Feiertag entschieden wir uns für den 120 km entfernten Strand. Morgens mieteten wir uns ein Auto und nach zweieinhalbstündiger Fahrt erreichten wir den Strand. Schnell zum Wasser. Die Füße ins Wasser und endlich einmal Strand genießen – toll. Doch mit dem Gepäck konnten wir nicht wirklich ins Wasser so ging es zurück ins Auto. Der spontane Hunger zog uns dann doch erst mal schnell in ein Restaurant und mit Elan und ohne Gepäck ging es zurück an die Bengalische See. Nicht lange zögern, denn die Sonne brannte, rannten wir mit unseren Klamotten ins Wasser. Bikini und Badeshort sind bei den Westbengalen nicht wirklich angesagt. Frauen bevorzugen es dann doch, zu unserem entsetzen, mit voller Montur ins Wasser zu gehen. Gegen 17.00 genug Sonne und Wasser, man ist das Wasser hier Pisswarm, ging es wieder Richtung IIT. Kaputt und fröhlich genossen wir noch die Abendstunden im IIT.
April 23, 2009
Hall-Party
Der Monat begann mit einer Hall Party. Da einige Studenten die Hall nach erfolgreichem Studium verließen, zelebrierten wir am 3.04. eine kleine Party. Nach etwa einstündiger Verspätung, wir mussten alle zur Wahl, ging es mit einem kleinen Snack los. Das Programm beinhaltete Bingo einige kleine Reden sowie eine Musikeinlage. Gegen 22.00 wurde das Dinner serviert. Mit vollem Magen wurde die Musik lauter gedreht um die Kalorien wieder los zu werden. Mit etwas gewöhnungsbedarf fand ich mit der Musik und dem Tanzstiel zurecht und genoss den Abend voll. Gegen eins viel ich tot müde ins Bett.
April 23, 2009
Hyderabad
Für eine Konferenz fuhren wir am 27.03 nach Hyderabad. Gegen Abend fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof um Platz in der “Sleeper Class” zu finden. Nach einer Weile fanden wir alle unseren Platz, es war leider nicht möglich ein Abteil gemeinsam zu buchen. Nach einer Durchwachsende Nacht erreichten wir vormittags Vijayawada. Eine kurze Mahlzeit bei nun steigender Temperatur und einer Rast in einem 24 Stunden Zimmer ging es in Richtung Hyderabad weiter. Gegen 20.00 erreichten wir Hyderabad, wo schon ein Student von der Nalsar University of Law auf uns wartete. Mit einem kleinen Zwischenstopp bei Mc Donalds, auf meinen Wunsch J, ging es weiter zur Uni. Unser Fastfood Dinner genossen wir im Taxi – vier Person auf der Rückbank. Nach kurzem Zimmerscheck, nun war auch ich ein Student der Uni – man geht das schnell, schlenderten wir über den Campus und genossen die Schönheit Indiens – im Vergleich zu Kharagpur ist Nalsa “the haven”.
Am nächsten Tag ging es für Toren und mich auf Entdeckungstour. Die drei anderen hatten leider wegen ihrer Präsi keine Zeit. Als erstes besichtigten wir nach 1,5 Stunden Busfahrt das Charminar. Nach einer Führung ging es in die gegenüberliegende Morsche. Die Sonne war so heiß, dass wir Barfuß Probleme auf dem Gelände der Morsche bekamen. Nach kurzer Suche in der Hitze erreichten wir den Palast. Den beeindruckenden Komplex verließen wir nach 1,5 Stunden. Mit einem Taxi ging es in der Mittagssonne zum “Golconda Fort”. Nach längerer Preisverhandlung für einen Führer, ging es durch die bezaubernden Gänge der alten Festung. Mit vielen Photos im Gepäck ging es Richtung City zurück, wo wir im Restaurant unser bestes Tandoori chicken (gegrilltes Hähnchen) serviert bekamen. Leider war es nun schon spät und wir machten uns auf den Weg zur Uni und verpassten dort leider eine Party.
Am nächsten Tag nahm ich auch an der Konferenz teil. Ich lauschte den Präsentationen mit verschiedenen Gedanken zum Thema Gesetzen bezüglich des Welt- und Luftraumes. Nach dem Mittag besuchten wir dann einen alten Schulfreund von Andy. Es war schön mal zu sehen wie eine Wohnung in Hyderabad aussieht und in welch einfachen Verhältnissen man leben kann- nicht arm nur einfach. Mit viel Spaß genossen wir die Umgebung von Andys Freund. Auch der Restaurantbesuch bereitete allen Teilnehmern große Freude. Gegen 23.00 stiegen wir in den Zug und traten die Rückfahrt an. Wieder 24.00 sitzen. Ja auch das habe ich überstanden und war froh als ich mein Zimmer im IIT erreichte und ein Bad nehmen konnte.
März 31, 2009
Holi
Am morgen zurück von Darjeeling empfing uns das IIT zu einem der wichtigsten Feiertage Indiens, Holi. Der morgen startet überraschend ruhig, da drei viertel der Studenten diesen und den Feiertag zuvor für einen Trip nach Hause nutzten. Für das Fest der Farben, wie es auch genannt wird, hatte ich mir extra eine alte Hose besorgt und nen T-Shirt. Nach kurzer Rast zogen die übrig gebliebenen Studenten aus unserer Residenz ins Stadium. Dort wurde für uns der Kampf um die Farben eröffnet. Im mitten des Stadium wurde ein Tonkrug in etwa fünf Meter Höhe gehängt. Unter diesem, mit Wasser und Farbe gefüllten Krug, sammelten sich eine Menge an Studenten und wir errichteten eine Menschenpyramide. Nun konnte der oberste Student den Tonkrug mit der Faust zerschmettern. Bei diesem meist erfolgreichem Akt, brach die Pyramide in sich zusammen und wir feierten unsern Erfolg. In kleinerer Runde ging das Fest in unsere Hall weiter. Wir feierten mit Spaß, vielen Farben und ausgiebigen Wasserduschen, das Fest bei praller Sonne. Nach der Party ging es für min. eine halbe Stunde unter die Dusche um mit viel Seife und Geduld alle Spuren zu beseitigen. 
März 25, 2009
Darjeeling Tag 2-5
Nun komme ich endlich dazu von den anderen Tagen in Darjeeling zu berichten. Nach einem Frühstück am morgen ging es in den Zoo von Darjeeling. Die Anlage ist gepflegt und schön. Da wir genug Zeit hatten – unser erster Plan weiter nach Gentock zu fahren, ist wegen der Fehlenden Berechtigung geplatzt – spazierten wir durch den Zoo und genossen den Tag. Mit Ben und Lisi, die wir im Zoo getroffen haben, vereinbarten wir gleich ein Treffen für das Abendessen. Nach dem Zoo führte uns der Weg Richtung der Teegärten. An einem kleinen Häuschen in mitten der Gärten wurden wir auf einen Tee hereingebeten und hätten dort auch gleich ne Menge mit uns nehmen können. Aber auf Rat von Einheimischen ließen wir von dem Tee die Finger. Den Tee genossen wir mit drei Amerikanern. Nach dem Rückweg und einem kleinen Abstecher in die City folgten wir unserem Magen und unserer Verabredung in ein Thailändisches Restaurant.
Der nächste Tag begann mit einem Besuch in der örtlichen Kirch. Wir teilten den Gottesdienst mit einigen weiteren Einheimischen und Touris. Mit leeren Magen ging es für ein kurzes Frühstück ins Somas. Für heute wollten wir uns zwei Tempel ansehen. Der Weg führte uns erst hinab. Unterhalb des Dorfes fanden wir unseren ersten Tempel. Der andere lang natürlich in entgegengesetzter Richtung oberhalb des Ortes. Bei angenehmem Wetter war der Weg ein Genuss. Die Sonne, die ab und zu zum Vorschein kam, genossen wir im Anschluss im Botanischen Garten, wo wir einen Platz zum relaxen fanden. Nach unserem Kinobesuch folgten wir den Geruch des Bieres und verbrachten dort mit anderen Freunden den Abend.
Montag –Streik. Ja wir hatten schon von gehört, aber es nicht wirklich glauben können. Alle Geschäfte, Restaurants und Taxen waren nicht verfügbar. So sollte uns der Tag auf den Tigerhill führen. Normalerweise fährt jeder Touri mit dem Taxi frühmorgens zum Tigerhill um den Sonnenaufgang dort zu genießen sowie den Blick auf den Blick auf den Himalaja. Wir suchten uns zu Fuß den Weg zum Tigerhill. Der Weg führte uns zu einem Buddhistischen Tempel, wo wir eine private Führung erhielten. In der Sonne tauschten wir den kleinen Pfad gegen die Straße und genossen den Streik. Kein gehupe, nur spielende Kinder auf den Straßen – Kricket natürlich. Nach fünf Stunden erreichten wir den 11 km entfernten Tigerhill. Auf dem Rückweg trafen wir Einheimische und suchten gemeinsam nach einem nahegelegenen Wasserreservoir, das wir nach einer Weile auch fanden. Auf dem Rückweg besuchten wir noch zwei weitere Klöster, wobei wir in dem einen noch Gelegenheit bekamen mit einem Mönch zu sprechen. Kaputt kehrten wir im Alemand, einem Hotel, ein, dass trotz des Streikes Essen servierte.
Nach dem Genuss des Sonnenaufganges auf dem Dach des Alemands und auch auf unserem Hoteldach, ging es nach einem kurzen Frühstück auf den Heimweg. Wir brauchten mit dem Auto 3 Stunden – unser Fahrer ist gerast wie die Sau, aber eswar gut so J. In Jailpaguri am Bahnhof hatten wir noch genug Zeit um etwas zu essen und dann ging es in der 3. Klasse mit Klimaanlage zurück.
März 14, 2009
Darjeeling – Hinfahrt
Unser Trip startete am Donnerstag den 14. März in Kharagpur. Gegen 17.30 verließen wir das IIT und fuhren vollgepackt, ich weiß nicht was ich alles mit hatte, zum Bahnhof. Zwei Stunden dauerte die Fahrt nach Kalkutta oder besser Howrah und dann ging es mit dem Taxi nach Seadlah dem anderen Bahnhof in Kalkutta. Die 80 Rs führ das Taxi wahren überhöht wie wir auf der Rückfahrt feststellten, aber auf der Basis des Taximeters wollte uns kein Fahrer mitnehmen und dann waren 80 Rs noch das billigste. Wir hatten noch kurz Zeit etwas zu Essen und dann ging es schon in den Zug. Für die Hinfahrt sind waren in der Sleeperclass untergekommen, der zweit schlechtesten Klasse. In einem Abteil finden hier neun Leute Platz. Ich konnte nicht wirklich gut schlafen, aber es war ok, wir hatten einen Platz zum Schlafen. Am morgen erreichten wir Shiliguri. Mit unserem Gepäck auf dem Rücken suchten wir nach dem richtigen Geleis. Ja das ist unser Gleis, kam uns nach längere Überlegung. Die Gleise deutlich schmaler als sonst. Mit der Schmalspurbahn ging es dann weiter. Zuvor lernten wir die ersten Touristen aus UK und Brasilien kennen. Nach sechs ein halb Stunden einer Panne und einer tollen Aussicht erreichten wir mit einer max. Geschwindigkeit von 20km/h unser Ziel. In Darjeeling suchten wir mit unseren neuen bekannten nach einem Hotel. Wir kamen im Andy’s unter, die anderen beiden hatten nicht reserviert und mussten somit noch mal auf die Suche gehen. Am Abend ging es dann gemeinsam ins Glenary’s einem sehr tollen Resturant mit hervorragendem Essen.

Gelanryc's
März 9, 2009
Mutter Ganges
Nachdem wir fruehzeitig den Himalaya wieder verlassen haben, halten wir uns nun in der Naehe des Ganges auf. Unsere erste Station war Haridwar, eine heilige Stadt und Pilgerziel. Der Ganges war allerdings schon ganz schoen verdreckt, baden mochte man sich hier nicht, also haben wir es bei einem kurzem Fussbad belassen. In Rishikesh siehts schon etwas besser aus. Rishikesh ist die erste Stadt, die der Ganges durchquert und ist daher auch noch sauber. Wir haben hier ein schoenes Hotel gefunden, etwas hoeher gelegen und nur von Backpackern besucht, von dem wir die Rishikesh ueberblicken koennen und ganz viel in der Sonne liegen, entspannen und lesen. Heute gehts zum Maharaji, wo die Beatles ihr weisses Album geschrieben haben.
März 1, 2009
Shimla
Endlich im Himalaya angekommen! Es ist wunderschoen hier, Shimla liegt auf 2300 Meter und wir haben eine super s icht auf die Berge. Den nahegelegenen Hanumantempel haben wir gleich am ersten Tag besichtigt und uns in der Sonne am Gipfel gebraeunt.
Eine Bustour in die Umgebung hat sich laut Stefan als “lustig”, laut Miri “als Kampf mit dem Tod” herausgestellt. Ein klappriger Bus, kombiniert mit steilen Bergen, vielen Serpentinen und der indischen Fahrweise war doch sehr gewoehnungsbeduerftig.
Tagsueber ist es hier schoen warm und sonnig doch nachts ist es leider eiskalt. Da das Hotel leider weder ueber Heizung noch Isolierung verfuegt haben wir unsere Plaene nun kurzfristig geaendert. Statt nun weiter in den Himalaya reinzufahren, werden wir uns wieder in die Sonne begeben, allerdings nicht ohne auf die Berge zu verzichten. Daher haben wir uns Haridwar und Rishikesh als naechste Station ausgesucht, direkt am Ganges, dem heiligen Fluss der Hindis.
Mit etwas glueck werden wir heute noch einen Nachtbus ins Warme nehmen koennen!
Februar 25, 2009
Kalkutta –Klappe die zweite
Nach meinem ersten Aufenthalt auf der Buchmesse und im Citycenter ging es dieses Wochenende ein zweites Mal nach Kalkutta. Diesmal sollten ein paar mehr Sehenswürdigkeiten drin sein. Nach zwei Stunden Zugfahrt von Kharagpur sind wir am wie immer vollen Bahnhof angekommen. Diesmal habe ich mich an die Menschenmengen gewöhnt und konnte die Situation gut handhaben. Beim letzten Mal hätte ich bald ein zu viel bekommen. Gut gelaunt suchten wir den Fähranleger um über den Hooghly zu kommen. Ja es ist das Richtige Schiff, wir wussten es nicht genau und sind einfach mal eingestiegen. Das Tourismuscenter war unsere nächste Anlaufstelle um eine Genehmigung für den Marble Palace zu bekommen. Mit dem Zettel in der Tasche ging es nun zu unserer Unterkunft, die wir uns herausgesucht haben – ach ja vergessen, mit uns meine ich Toren (USA) und mich. Am Bengal Buddhist Association angekommen, eine Unterkunft für buddhistische Studenten, haben wir erfahren, dass sie leider kein Platz mehr haben – schade. OK Planänderung. Neues Hotel suchen. Kein Problem mit unserem Indien führe in der Hand fanden wir nach ca. 10 bis 15 min ein neues Hotel. Kurz verhandelt und dann stellte sich heraus, dass wir beide unseren Reisepass vergessen haben und nur den Perso mit hatten. Ja das war leider nicht genug. Wir mussten weiter. Ein Einheimischer zeigte uns ein Hotel nach dem anderen und immer die selbe Antwort: ohne Reisepass geht nichts. Fast schon am Aufgeben fanden wir ein Hotel, in dem wir als Inder eincheckten um den indischen Auflagen gegenüber Ausländern zu umgehen – wie sich versteht natürlich gegen Aufpreis. Wie es sich für westliche Turis gehört kehrten wir erst einmal bei Pizza Hut ein. Lecker endlich mal was anderes essen. Danach ging’s in die große South City Mole. Eine Mole nach typisch westlichem Standard. Shoppen und dann Heim.
Der nächste Morgen startet für Toren mit einem Marathon den er aber nicht beenden konnte. Ich genoss die “morgendliche Ruhe” in der Stadt und besichtigte den neuen Markt, das Victoria Memorial (VM), den Elliot Park und auf dem Rückweg den Stadtpark. Der neue Markt verbirgt in seinen Hallen einen großen Fleischmarkt. Die hängenden Fleischmassen und der dazu kommende leicht süßliche Verwesungsgeruch erzeugen eine bedrückende wohle aber wegen der Größe und der so anderen hygienischen Bedingungen, eine beindruckende Atmosphäre. Das VM ist ein echt beeindruckendes Gebäude, das für eine indische Prinzessin oder ein Kolonialkönigen errichtet wurde. Ich genoss die Zeit in der Morgensonne (auch das war schon ganz schön heiß). Danach ging es dann wieder gemeinsam in Richtung Marble Palcae, der 1853 errichtet worden ist und eine Menge an Statuen und Bildern enthält – leider war Fotografieren verboten. Nach dem Mittag im Flury ging es zum Berlur Math einem religiösen Zentrum mit dem Ramakrishna Mandir, der für die Einheit aller Religionen steht. Mit einem Schiff erreichten wir nach zwanzig minütiger beeindruckender Fahrt den Kali Tempel – ein Pilgerstätte für Hindus. Beide Plätze überzeugten mit einer tollen Bauweise und einer spannenden spirituellen Atmosphäre. Mit dem Bus erreichten wir am Abend den Bahnhof und kamen gegen 0.30 erschöpf und glücklich im unsere Unterkunft am IIT wieder an.

Februar 21, 2009
Bikaner
Nach einer siebenstundigen Busfahrt sind wir nun in Bikaner angekommen. Hier haben wir uns in ein kleines paradisisches Hotel einquartiert, mit kleinem Garten und Swimmingpool. Ausnahmsweise mal kein Strassenlaerm und Hupen die ganze Nacht, keine klaeffenden Koeter. Wir geniessen die Ruhe, sitzen im Garten und lesen den ganzen Tag! Herrlich!
